Fans, die etwas für die Marke tun

von Manja Baudis 8. Mai 2012

Die Neukundenakquise ist ein legitimes Ziel im Social Commerce. Und sie gelingt besonders dann, wenn begeisterte Kunden als Markenbotschafter aktiviert werden.

Dafür bieten sich zwei Methoden an: Social Media Optimisation (SMO) und Engagement.

Obwohl beides gleich bedeutsam ist, um mehr Nutzer auf die Unternehmens-Website zu bekommen, folgen beide Methoden doch sehr unterschiedlichen Regeln: SMO impliziert einen wissenschaftlichen, eher technischen Ansatz: Updates werden mit der Zielsetzung produziert, dass sie gesehen werden und Nutzer darauf klicken.

Engagement erfordert einen empathischen Ansatz: Das Unternehmen vernetzt sich stärker mit den eigenen Fans und Followern.

Mit SMO steigen die Besucherzahlen auf der Website

Um die Click-through-Raten durch SMO nachhaltig zu steigern, sind folgende Überlegungen wichtig:

  • Unternehmen müssen die Nutzer der relevanten Foren, Communitys und sozialen Netzwerke kennen: Wann tauschen sich die Mitglieder zu welchen Themen aus und warum tun sie das? Das hilft zu verstehen, welche Inhalte am besten funktionieren. Damit können vom Unternehmen relevante Inhalte ausgespielt werden, die dann auch öfter angeklickt werden.
  • Timing ist wichtig: Genauso wie Websites haben auch soziale Netzwerke Peaks und Zeiten geringer Nutzung. Diese Zeiten stimmen jedoch meist nicht überein. Facebook wird vielfach erst nach der Arbeitszeit genutzt. Entsprechend läuft ein Update nach Feierabend oder am Wochenende besser.
  • Unternehmen müssen verstehen, wozu die unterschiedlichen Plattformen in Anspruch genommen werden: 40 Prozent der Twitter-Nutzer sehen das Medium primär als Nachrichtenkanal, während Facebook als Kontakt- und Kommunikationsmedium fungiert.

Ein Beispiel aus der Praxis: UniCredit nutzt die Digital Marketing Suite von Adobe®, um attraktive Website-Inhalte bereitzustellen.

Engagement bringt die richtigen Besucher

Idealerweise sollten Unternehmen in sozialen Netzwerken Fans gewinnen – Fans, die etwas für die Marke tun: Fans engagieren sich für die Marke, verbreiten positive Stimmung, kommunizieren Spaß und Vorfreude und vermitteln Toleranz in dem Sinne, dass der Marke auch Fehler verziehen werden. Das gelingt über Engagement.

Eine wissenschaftliche Formel für Engagement gibt es nicht. Unternehmen sollten ganz einfach mit ihren treuesten Kunden starten. Denn die neigen dazu, mehr zu kaufen und die Marke weiterzuempfehlen. Damit verschaffen sie dem Unternehmen neue Kunden (etwa 17 Prozent der Apple-Käufer würden über persönliche Empfehlungen motiviert).

Ein Beispiel aus der Praxis: MTV nutzt die Digital Marketing Suite von Adobe® um die richtigen Fans zu gewinnen.

Weitere Informationen finden Sie im Praxisleitfaden Social Commerce.

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