Best Practice: Das Social-Shopping-Portal Stylefruits

Stylefruits: Social-Shopping

von Bernhard Steimel 17. Juli 2012

Die Smarter Service Gallery

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Stylefruits

Die unüberschaubare Vielfalt an Produkten lässt uns bei Kaufentscheidungen auf Erfahrungsberichte und Meinungsäußerungen anderer Menschen zurückgreifen. Denn Bewertungen schaffen Vertrauen und senken das gefühlte Risiko, etwas Falsches zu tun.

Produktbewertungen und Empfehlungen gehören daher zu den ältesten und derzeit auch wirkungsvollsten Social Commerce-Tools. Durch die Nutzung von Bewertungssystemen werden die lokalen Barrieren des Erfahrungsaustausches überwunden und Verbrauchermeinungen für jeden Einzelnen einsehbar.

Social Bookmarking

Im Social Commerce werden zwei Typen von persönlichen Empfehlungen unterschieden, bei denen die privaten Vorlieben und Interessen der Nutzer im Vordergrund stehen: Social Bookmarking und Social Recommendations.

Social Bookmarking – der Wunschzettel im Web 2.0 und die Quelle der Inspiration – beschreibt im Zusammenhang mit Social Commerce das Speichern von Einkaufs-Wunschlisten eines oder mehrerer Onlineshops. Über derartige Pick-Lists kann man jederzeit auf seine bevorzugten Artikel oder Geschenkwünsche zugreifen. Die Listen lassen sich mit anderen Usern teilen und man kann sich so während des gesamten Kaufentscheidungsprozess von anderen beraten lassen. Die eigenen Wunschlisten, Empfehlungen oder virtuellen Kleiderschränke wiederum dienen anderen als Inspiration.

Neben den großen Portalen wie Amazon und Yahoo entwickeln immer mehr Unternehmen aus der Modebranche diverse Formen der Zusammenstellung virtueller Kleiderschränke und Modekollektionen. Styleguides mit Shopping-Funktion gibt es unter anderem bei Mode- und Lifestlye-Magazinen wie MensHealth, Elle oder auch Freundin.

Das Social-Shopping-Portal Stylefruits ist ein typischer Vertreter der neuen Mode-Shopping-Sites, die Social Bookmarking zum Kernelement ihres Portals gemacht haben.

Jeder registrierte Nutzer kann mit wenig Aufwand aus dem umfassenden Produktangebot seine favorisierten Kleidungsstücke auswählen und zu individuellen Outfits zusammenstellen. Das Angebot reicht von Schuhen, Hosen, Röcken, Kleidern über T-Shirts, Pullover bis hin zu Accessoires, Parfums und Kosmetik.

Ist die eigene Kollektion erstellt, können andere Nutzer das Outfit bewerten, mit anderen Stilen und Kollektionen vergleichen und die Zusammenstellung oder einzelne Elemente daraus weiterempfehlen. Die einzelnen Artikel können dann direkt in den entsprechenden angebundenen Online-Shops (z.B. Otto, Zalando, 24Colours) bestellt werden.

Stylefruits fordert seine Nutzer auf, sich einzubringen: Denn aktives Engagement erhöht den Bekanntheitsgrad der Nutzer in der Stylfruits-Gemeinschaft und führt zu mehr Klicks und Bewertungen der eigenen Outfits. „Wenn Du öfter mal einen ausführlichen Kommentar bei anderen Outfits hinterlässt, werden User schneller auf Dich aufmerksam und Du erhöhst Deine Chancen auf Bewertungen, Kommentare und neue Freundinnen!“

Nutzer mit Facebook-Account können ihre Stylefruits-Outfits ganz bequem auch dort mit ihren Freuden teilen. Gleiches gilt für Twitter. Per Tweet lassen sich auch hier die Outfits unter den eigenen Followern verbreiten. Und Klicks bei Facebook und Twitter erhöhen die Outfit-Views auf Stylefruits.de und verbessern so die Chancen auf positive Bewertungen und Kommentare. Die zusammengestellten Kollektionen lassen sich darüber hinaus auf Blog, Homepage oder Forum eines Users einbinden.

Das Portal – gegründet von Ingo Heinrich, Michael Vietze und Mathias Ziegler – soll den Online-Modekauf so spannend und inspirierend machen wie eine Shopping-Tour mit den Freundinnen in der Stadt. Nicht eine Liste aller verfügbaren Artikel ist das Ziel. Vielmehr sollen die authentischen Outfits anderer User die Kleidungsstücke erlebbar machen – und am Ende natürlich zahlreich bestellt werden.

Stylefruits wurde Ende 2008 gegründet und von Creathor Venture finanziert. Im Frühjahr 2011 gab es eine zweite Finanzierungsrunde: Vorwerk Direct Selling Ventures und Creathor Venture statteten die Plattform mit Expansionskapital aus.

Mehr als eine Million Besucher – überwiegend junge Frauen – verzeichnet stylefruits.de im Monat. Es werden Outfits erstellt, bewertet, kommentiert und die entsprechenden Artikel bei den Shop-Partnern bestellt. In 2010 hat stylefruits mit diesem Modell einen achtstelligen Warenumsatz erzielt. Für verkaufte Produkte erhält Stylefruits entsprechende Provisionen.

Als Social-Commerce-Plattform zeichnet sich stylefruits durch einen starken Empfehlungscharakter aus. Mit den Styling-Ideen geben unsere Userinnen Tipps für Mode und schaffen damit Vertrauen – einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren beim E-Commerce. In der Regel liegen die Conversion-Raten im Online-Modehandel zwischen 1 und 3% der Visits, wobei wir mit unserem Modell eher im oberen Bereich dieser Skala liegen.

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