Hier kommt Nina

von Manja Baudis
9. August 2012

Kaum angekündigt, ist sie auch schon in aller Munde – z.B. hier, hier und hier: Nina, die virtuelle Assistentin für mobile Customer Service Anwendungen.

Wie die etwas sperrige Bezeichnung vermuten lässt, ist Nina nicht nur ein weiterer Sprachassistent für den privaten Gebrauch, sondern vielmehr eine Entwicklungsumgebung für Dritt-Anbieter, die Ninas Dienste in ihre Applikationen integrieren möchten.

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Im Unterschied zu den verwandten Sprachassistenten von Google, Apple und Samsung richtet sich Nina vordergründig an App-Entwickler und nicht direkt an die App-Nutzer. Mit dem Software Development Kit bietet Nuance zunächst eine Entwicklungsumgebung, die eine einfache Integration von intelligenter Sprachverarbeitung in Android- oder iOS-Drittapplikationen ermöglichen soll.

Die neue persönliche Assistentin wird also künftig nicht nur für Anrufe oder Kalender- und Wetterabfragen zur Verfügung stehen, sondern auch für Hotel- und Flugbuchungen, Bankgeschäfte und Rechnungsabwicklungen zuständig sein und dem Nutzer – so die Kalkulation von Nuance – Zugang zu allen möglichen Drittanwendungen via Spracheingabe gewähren.

Und Nina kann noch mehr: Neben dem, WAS der Nutzer sagt, soll die Software auch die einzigartige Stimme des Anwenders wieder erkennen. Via Stimmbiometrie bietet Nina so einen sicheren Zugang zum Smartphone und zu Apps, die auf sensible Daten zurückgreifen. Über den so genannten Stimmabdruck des Nutzers lassen sich also sprachbasierte „Passwörter“ einrichten und abfragen.

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Auf Mashable demonstrierte Hersteller Nuance Ninas Fähigkeiten anhand einer Test-Banking-Anwendung. Mit Eingaben wie Pay my bill oder Pay the full balance on my Visa bill on August first zeigte Nina, was sie kann. Mit nur einem Satz ließen sich komplexe Aufgaben bewältigen, die ohne Spracheingabe einer umständlicheren Navigation bedürfen.

Genau wie Siri – deren Sprachverarbeitung ebenfalls aus dem Hause Nuance stammt – erfolgt die Verarbeitung der Spracheingaben serverbasiert. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit ist deshalb stark von der Internetverbindung abhängig.

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