Denkzettel für Social Media-Experten: Anfeuern statt vollquatschen!

von Bernhard Steimel 13. Februar 2013

Wie Mundpropaganda im Social Web wirklich funktioniert

Man lernt es in guten Verkaufstrainings in der ersten Stunde: Wofür interessieren sich die Menschen am meisten?

Für sich!

In der letzten Woche verbreitete sich ein Video in der Social Media-Szene, dass diese Erkenntnis für alle Marketiers noch mal auf den Punkt bringt. In nur zehn Minuten zeigt Martin Oetting wie Mundpropaganda in den Sozialen Medien funktioniert und räumt nebenbei mit ein paar Mythen und falschen Vorstellungen auf.

„Leute empfehlen eine Marke immer dann, wenn sie den Eindruck haben, dass die Marke auch daran interessiert ist, was sie zu sagen haben“, so die Quintessenz unserer Social Commerce-Studie.

So funktioniert auch die Olympia-Kampagne von Ritter Sport.

Ein weiteres gelungenes Beispiel ist Hornbach: Dort steigt man in den direkten Dialog mit Heimwerkern ein und feuert sie an. Die Fähigkeit zur Empathie spiegelt sich in der Aufmerksamkeit, Unterstützung und Affinität wider, die Hornbach damit gewinnt.

Viele Social Media Marketiers lassen diese Fähigkeit derzeit noch vermissen. Statt relevante Informationen im Kontext zu liefern, gezielt Fragen zu beantworten und hilfreich zu sein, wenden viele Marktiers die Spam-Schleuder auf Facebook, Twitter & Co. an und wundern sich, dass ihre Maßnahmen nicht greifen.

Daher ist das TRND-Video ein guter Denkzettel und das Motto muss lauten: Anfeuern statt vollquatschen!

Also helft uns, Marketing-Kampagnen, clevere Apps und Social Media-Präsenzen zu finden, die diesem Motto alle Ehre machen! In den nächsten Wochen werden wir die besten WOM-Kampagnen in diesem Sinne vorstellen.

3 Kommentare

gsohn 13. Februar 2013 at 9:21

Reblogged this on Vernetzt Euch! und kommentierte:

Statt relevante Informationen im Kontext zu liefern, gezielt Fragen zu beantworten und hilfreich zu sein, wenden viele Marktiers die Spam-Schleuder auf Facebook, Twitter & Co. an und wundern sich, dass ihre Maßnahmen nicht greifen.

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Stolz & Eitelkeit | Smart Service 13. Februar 2013 at 11:51

[…] heute morgen verpassten wir Social-Media-Experten einen Denkzettel und ließen Martin Oetting & Partner aufräumen mit den immer gleichen […]

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Empathie-Trainer gesucht: Marken-Manager schalten Spiegelneuronen nicht an | Smart Service 2. August 2013 at 7:31

[…] wollen, müssen deren persönlichen Erlebnisse spiegeln, die sie mit der Marke verbinden. Protagonist ist nicht die Marke, sondern das Kunden-Erlebnis. Momente, die auch andere Menschen durch Zuschauen nachempfinden […]

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