Vernetzung verändert alles!

von Bernhard Steimel 13. November 2013

Mani Pirouz im Gespräch mit Bernhard Steimel

„Viele Unternehmen sind gerade dabei zu erkennen, dass sie die Möglichkeit haben, eine viel direktere Kundenkommunikation überhaupt zu führen. Das Gros der Wirtschaft hat eigentlich keinen direkten Kontakt zum Endkunden. Ein Hersteller von Spülmitteln zum Beispiel hat keinen Kontakt zum Hausmann oder der Hausfrau, der oder die das Spülmittel benutzt. Hersteller von Shampoos gehen bestenfalls über den Friseursalon, wenn sie im hochpreisigen Segment sind, ansonsten gehen sie über die Drogerieketten. Auch da fehlt der direkte Kontakt zum Konsumenten.“

Wie wird man eine Customer Company? Dieser Frage gehen Mani Piroux von Salesforce.com und Bernhard Steimel im heutigen Smarter Service Talk – unserer Gesprächsreihe zum aktuellen Studienprojekt „Praxisleitfaden Digital Transformation“ – nach und sprechen dabei über die Halbwertzeit von Tweets, die Glaubhaftigkeit von Unternehmen und Swarmings.

„Das Motto, den Kunden in den Mittelpunkt zu setzen, heißt nicht, sich nach außen hin anders aufzustellen. Klar ist es wichtig, verschiedene Kanäle zu beherrschen und dem Kunden das entsprechende Gehör zu verschaffen, aber wirklich wichtig und noch unterschätzt ist das Zusammenspiel zwischen der internen und der externen Vernetzung. Unternehmen, die wirklich glaubhaft am Markt auftreten wollen, die sich mit dem Kunden auf eine neue Art und Weise vernetzen und ihm Gehör schenken wollen, die können das aus unserer Sicht nicht tun, ohne auch intern die entsprechende Vernetzung vorzuhalten.“

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