Smarter Service Award: Gewinner in der Kategorie „Einfach verständlich“

von Manja Baudis
12. August 2014
Smarter Service Award: Gewinner in der Kategorie "Einfach verständlich"

Ihr habt abgestimmt, wir die Stimmen ausgezählt und jetzt stehen sie fest – die zehn Finalisten des Smarter Service Award 2014. Alle zehn präsentieren wir euch nun im Detail.

In der Kategorie „Einfach verständlich“ waren die drei Services GfT – Arbeiten ohne Arbeitsweg, smartsteuer – Steuererklärung in maximal 90 Minuten und StressControl – Stress erkennen und kontrollieren – zur Abstimmung angetreten.

Und euer Favorit ist: GfT


Smarter Service Award 2014 - Gewinner in der Kategorie

Uns so beschreiben sich die Macher selbst:

Die GFT | Gesellschaft für Telearbeit startete 2012 ein erstes, erfolgreiches Pilotprojekt im Landkreis Elbe-Elster. Heute beschäftigt die GFT mehr als 75 Kundenberater in festem Arbeitsverhältnis.

Die GFT bietet mit einem innovativen Beschäftigungskonzept, work@home in Festanstellung. Dies ermöglicht eine bundesweite Beschäftigung, in welcher Freizeit und Arbeit sinnvoll ohne Arbeitsweg in Einklang gebracht werden können.

Veränderungen im Arbeitsumfeld und im Arbeitsmarkt erfordern eine neue Denke (in der Talentverfügbarkeit): Alleinerziehende, Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen, Behinderte und die Generation 50+ sehen sich mit solchen Situationen konfrontiert. Die Arbeitswelt nimmt meist wenig Rücksicht auf die persönlichen Bedürfnisse und zeitlichen Verpflichtungen.

Genau hier liegt der Ansatz der Gesellschaft für Telearbeit. Wir ermöglichen mit unserem Konzept eben diesen Gruppen eine Tätigkeit, die es erlaubt, den individuellen Bedürfnissen frei nachzugehen. Mit einem festen Anstellungsverhältnis bei gleichzeitiger Tätigkeit im Homeoffice gehen wir als einer der ersten Arbeitgeber neue Wege. Besonders in ländlicher Umgebung mit lückenhafter Infrastruktur sparen unsere Mitarbeiter kilometerlange Arbeitswege. Die Tätigkeit wird im gewohnten Umfeld ausgeübt und es bleibt die nötige Zeit, sich um Kinder, Familie, Angehörige und Eigenwohl zu kümmern.

Mithilfe der heutigen technischen Gegebenheiten, ist es nicht mehr erforderlich standortgebunden und zu starren, vielstündigen Arbeitszeiten zu arbeiten. Ein Computer auf aktuellem Stand, sowie ein zeitgemäßer Internetanschluss sind die Basis zur Mitarbeit in einer Service-Cloud.

Was ist der Vorteil für Verbraucher und Endkunden? Welchen Effekt erzielt der Betrieb einer Cloudbelegschaft für Kundenservice und Kundenzufriedenheit?

Da ortsunabhängig genau die erforderlichen Talente und Kompetenzen für den Projektauftrag beschäftigt werden können, werden auch vollständig neue Servicekonzepte realisierbar: Bspw. Anwenderberatung durch Anwender; Nutzer helfen anderen Nutzern.

Die hohe Lösungskompetenz, bedingt durch eigene Anwendererfahrung, sowie die positiven Effekte, die aus der neuen Beschäftigungsform resultieren – geringe Krankenquote, hohe Motivation der Belegschaft, da der oftmals lange Arbeitsweg wegfällt, hohe Arbeitgeber-Attraktivität; höhere Bezahlung (über Mindestlohn-Niveau), wirken sich positiv auf Netpromoter Score (Weiterempfehlungs-) und Zufriedenheitsraten aus.

Der Wow-Effekt wird durch Fallabschluss im Erstkontakt (entgegen einer reinen Callannahme und Weiterleitung) kundenseitig positiv wahrgenommen.
Die hohe FirstFix-Rate reduziert so Kontaktvolumen (da Wiederholungs- und Nachfrage-Anrufe vermeiden werden). Auftraggeber können so mit vorhandenen Service-Budgets höhere Zufriedenheit und mehr Leistung offerieren.

An diesem Punkt setzt die Pilotgesellschaft für den Kundenservice neue Maßstäbe.

Unterstützt die Jury in ihrer Entscheidungsfindung und berichtet über Eure Erfahrungen mit GfT! Hinterlasst einfach Eure Kommentare und macht Euch stark für Euren Favoriten!

2 Kommentare

Marco 14. August 2014 - 20:11

Bei der Gft sind die meisten Mitarbeiter befristet eingestellt. Feste Arbeitverträge gibt es kaum. Flexible Arbeitszeiten gibt es nicht und ideal für Alleinerziehende ist es auch nicht. Oft sind die Arbeitszeiten quer über den Tag verteilt und die meisten Stunden arbeitet man am Wochende, da hier die meisten Anrufe sind. Auftraggeber ist ein Shoppingsender und hier kommen die meostenr Bestellungen am Wochenende. Innerhalb eines Jahres hatte ich 6 Sonntage frei und insgesamt nur 2 komplett freie Wochenenden. Fachliche und auch allgemeine Fragen werden von der Chefetage bzw. Teamleiter nicht beantwortet. Also besser als ein richtiges Call Center ist die GfT auch nicht.

Antwort
Lene 15. Dezember 2014 - 1:01

Danke dir für deine Erfahrung!!

Antwort

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