Soziale Unternehmensnetzwerke: Eine neue Kultur des Miteinanders

Soziale Unternehmensnetzwerke: Eine neue Kultur des Miteinanders

von Gastautorin/Gastautor 5. Dezember 2014

Ein Gastbeitrag von Dirk Backofen

In unserer Freizeit teilen wir unser Wissen mit Freunden und Bekannten – über Facebook, Twitter & Co. Was im Privaten gelernt und geliebt ist, kann auch in Betrieben die Kommunikation und Zusammenarbeit enorm bereichern. Sogenannte Social Business Collaboration Plattformen für Unternehmen bündeln Intranet, Community und Projektplattform in einer Anwendung. Sie bieten Firmen die Möglichkeit, Wissen und Informationen schnell und sicher zu teilen. Außerdem steigern sie die Flexibilität und damit die Mobilität, da das Büro nicht mehr an einen Ort gebunden ist, sondern überall sein kann.

Besser vernetzt

Ein Beispiel für ein Social Business Collaboration-Tool ist die Anwendung „TeamLike“ von der Deutschen Telekom. Entwickelt wurde die Lösung von dem Hamburger Unternehmen mindsmash. Den Anstoß dafür gab ein Büro-bekanntes Problem: Firmengründer Jan Marquardt wollte eine Lösung entwickeln, um E-Mails zu reduzieren, die Kommunikation zu vereinfachen und die Vernetzung voranzutreiben.

Dynamische, transparente Kommunikation und Zusammenarbeit – die Funktionen von TeamLike reichen weit über das klassische Intranet hinaus. Mitarbeiter arbeiten gemeinsam an Dokumenten und teilen ihr Wissen in Blogs und Wikis. In Chats können sie sich mit Kollegen sowie externen Geschäftspartnern und Kunden austauschen. Das bringt Licht in den E-Mail- und Daten-Dschungel und verbessert die Interaktion in Unternehmen.

Solche Lösungen rechnen sich für Unternehmen, davon ist die Unternehmensberatung McKinsey überzeugt. Nach Schätzungen des Beraters verwendet jeder Mitarbeiter 30 Prozent seiner Arbeitszeit für das Lesen und Schreiben von E-Mails. Durch den Einsatz von Social Business Collaboration Tools lasse sich eine Produktivitätssteigerung von 20 bis 25 Prozent erreichen.

Die erfolgreiche Einführung beginnt in den Köpfen

Doch nicht immer stößt neue Unternehmenssoftware auf sofortige Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Business Collaboration lebt stattdessen von Eigendynamik und Selbstorganisation. Das kann ein langwieriger Prozess sein, denn die Gewohnheiten der Mitarbeiter werden mit jeder technischen Neuerung umgekrempelt. Es geht also vor allem auch darum, eine neue Kultur des Miteinanders zu etablieren – sowohl intern als auch mit Kunden und Partnern. Daher ist es wichtig, den Kollegen eine Übergangsphase einzuräumen, um sich mit der neuen Lösung vertraut zu machen. Nur so können sie die Vorteile für sich entdecken, akzeptieren – und dann entsprechend auf ihr Arbeits- und Kommunikationsverhalten adaptieren.


Intranet, Community, Wissensdatenbank und Projektplattform in einem – die wichtigsten Fragen und Antworten zu TeamLike.

Was sind Social Business Collaboration-Tools?

Lösungen wie TeamLike machen eine neue Art der Kommunikation möglich, die auf verteilten Strukturen basiert. Austausch und Zusammenarbeit werden dynamischer und transparenter, da Inhalte nicht mehr zentral, sondern von den Mitarbeitern selbst produziert werden.

Für wen eignet sich TeamLike?

Für alle Unternehmen jeder Größe und jeder Branche. Insbesondere bei der Arbeit mit externen Partnern, Freelancern oder Mitarbeitern im Home-Office bringt die Anwendung viele Vorteile.

Welche technischen Voraussetzungen sind nötig?

Keine besonderen. TeamLike kommt aus der TelekomCloud. Ein Internetzugang und ein aktueller Webbrowser genügen also, um die Plattform zu nutzen. TeamLike funktioniert also auch von unterwegs per Laptop, Smartphone oder Tablet.

Ist TeamLike sicher?

Lösungen „made in Germany“ unterliegen einer der strengsten Datenschutzgesetzgebungen weltweit und erlauben keinen Behördenzugriff auf die gespeicherten Daten. TeamLike und die dazugehörige Infrastruktur wird in sicheren Telekom-Rechenzentren in Deutschland betrieben.

Wie hoch sind die Kosten?

Hohe Einstiegsinvestitionen sind passé. TeamLike ist eine Komplett-Lösung, der Preis richtet sich nach der Zahl der Nutzer. Es gibt eine Einstiegsvariante für fünf Nutzer, eine Lösung für bis zu zehn Nutzer sowie ein Profi-Modul für bis zu 20 Nutzer.

Brauchen die Nutzer Vorkenntnisse?

Eine Schulung schadet bestimmt nicht. Aber: Wer privat Facebook, Xing & Co. nutzt, findet sich schnell auf der TeamLike-Plattform zurecht. Die Oberflächen erklärt sich von selbst und ist intuitiv bedienbar.


Unser Gastautor

Dirk Backofen Dirk Backofen ist Leiter Marketing Geschäftskunden bei der Telekom Deutschland GmbH.

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