Big Data? Smart Data!

Big Data? Smart Data!

von Jens Klemann 6. März 2015

Der Begriff „Big Data“ ist im Moment so stark strapaziert wie kaum ein anderer. Dabei lassen die meisten außer Acht, dass die Zahl der gesammelten Daten eigentlich gerade erst so richtig anfängt anzusteigen!

Das – neben Big Data sicherlich ebenso stark präsente – Thema „Internet of Things“ ist dabei ein wesentlicher Treiber. Gibt es in Haushalten momentan im Schnitt rund 5 Geräte mit einer Internetverbindung/IP-Adresse, so wird sich dies Zahl nach vielen Studien und Schätzungen in den nächsten 5 Jahren mindestens VERZEHNFACHEN! Damit fängt Big Data erst richtig an…

Auch das Auto als Datenlieferant spielt hier eine wichtige Rolle. Schon heute liefern Technologien wie „connected drive“ über die ganzen im Auto verbauten Sensoren eine Datenfülle wie früher eine ganze Kleinstadt.

 

 

Das Problem liegt aber weder in der Speicherung, noch in der Rechenleistung, um mit diesen Daten zu arbeiten. Vielmehr geht es um das intelligente Management dieser Daten, die Analyse und Gewinnung von relevanten Erkenntnissen, kurz gesagt um die Frage, wie man aus „Big Data“ zu „Smart Data“ gelangt!

 

Big Data? Smart Data!

 

Und – oft noch viel wichtiger – wie man diese Data dann auch richtig nutzt, also „actionable intelligence“ und deren Umsetzung in Massnahmen. Fakt ist, dass zwar alle Unternehmen besonders im Bereich Marketing schon aktuell grosse Mengen an Daten sammeln. Aber sowohl die Auswertung dieser Daten als auch die Umsetzung in Maßnahmen lässt stark zu wünschen übrig. Dies bestätigen auch aktuelle Umfragen wie z.B. die CMO Survey der Duke University vom letzten Monat, nach deren Ergebnissen die Investitionen im Bereich Marketing Analytics in den nächsten drei Jahren um über 80 Prozent ansteigen werden.

Bleibt nach wie vor das Problem der Umsetzung von so gewonnenen Erkenntnissen in Kampagnen. Hier sind Marketing Automation Lösungen endlich auf dem Vormarsch, helfen sie doch, über einmal definierte Programme und Regeln jederzeit individuelle Maßnahmen (wie beispielsweise personalisierte E-Mails oder kundenspezifische Inhalte auf der Website) autiomatisiert auszusteuern. Das spart Zeit und Geld, bringt vor allem aber Relevanz für den Kunden und erhöht somit die Kundenbindung.

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