Gita: Roboter als rollende Diener

Gita: Roboter als rollende Diener

von Manja Baudis 14. Februar 2017

Die Smarter Service Gallery

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Gita

Roboter, die autonomen oder teilautonomen maschinellen Helfer, dringen mehr und mehr in unseren Alltag vor. Neuestes Beispiel: ein selbständiger Lastenträger, der seinem Besitzer rollend folgt. Gita, der schicke Roboter im Vespa-Design, kommt von Piaggio Fast Forward (PFF), einer US-Tochter des Vespa-Herstellers Piaggio.

Gita, was soviel wie „Ausflug“ bedeutet, ist kein klassischer Lieferroboter wie die Maschinen von Starship Technologies, sondern soll als rollender Diener seinen Besitzer zum Einkaufen und zurück begleiten und ihm dabei seine Last abnehmen.

Der kleine Cargo-Roboter ist rund und läuft auf zwei Rädern von der Größe durchschnittlicher Mountainbike-Reifen. Unterwegs ist er bis zu 35 km/h schnell, so dass er auch einem Fahrrad gut folgen kann. Doch Gita ist nicht nur schnell, sondern auch sehr wendig und kann sich um seine eigene Achse drehen.

Beladen wird der Cargo-Roboter durch eine Klappe an der Oberseite und kann bis zu achtzehn Kilogramm transportieren. Er fährt aufrecht und hält dabei sein Gleichgewicht selbst, so dass die Ladung nicht verrutscht.

Gita erfasst seine Umgebung mit mehreren Videokameras: Eine stereoskopische Kamera und mehrere Weitwinkel-Kameras ermöglichen zusammen eine 360-Grad-Sicht. Daraus erstellt das Gerät eine Umgebungskarte und lokalisiert sich selbst auf dieser Karte. Eine Route lernt Gita über seinen Besitzer. Der trägt einen Gürtel, an dem eine Stereokamera befestigt ist, die ihre Bilder an Gita überträgt. Der Roboter vergleicht die Bilder seiner Kamera mit denen der Gürtelkamera. So orientiert er sich und findet seinen Weg.

Gita hat eine Laufzeit von acht Stunden und kann an einer normalen Steckdose aufgeladen werden.

Wann und ob Gita tatsächlich auf den Markt kommt und zu welchem Preis er zu haben sein soll, gab Piaggio bisher nicht bekannt. Tatsächlich nämlich scheint der Roboter noch etwas Nacharbeit zu benötigen. Die Navigation per Kamera beispielsweise ist zwar vergleichsweise günstig, funktioniert aber nur bei guten Sichtverhältnissen verlässlich. Und auch der Einwand eines Youtube-Nutzers scheint berechtigt: „What about stairs?“

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