Nuimo: Preisgekrönte Smart Home Steuerung

Nuimo: Preisgekrönte Smart Home Steuerung

von Manja Baudis 22. Februar 2017

Die Smarter Service Gallery

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Nuimo

Unser zukünftiges smartes Zuhause will auch smart gesteuert werden. Mit diesem Ziel hat Senic, eine in Berlin ansässige Gruppe passionierter Designer, Ingenieure und Psychologen, auf zwei Crowdfunding-Plattformen erfolgreich Geld eingesammelt.

Senic will neue Wege finden, mit Technologie zu interagieren und hat genau dafür Nuimo entwickelt. Die „Fernbedienung“ in elegantem Design soll die vielen Möglichkeiten des Smart Homes in einem einzigen Controller zusammenführen. Statt wie bisher jedes vernetzte Geräte mir seiner eigenen Smartphone-App anzusprechen, ermöglicht Nuimo einfache und natürliche Interaktionen mit diversen Geräten.

Dabei ist der Produktname Programm: Nuimo steht für „Natural User Interface“ (natürliche Benutzeroberfläche) und „Motion“ (Bewegung). Das Gerät nämlich nutzt eine Touchoberfläche, einen Aluminiumring, eine LED-Matrix, haptisches Feedback und Gestenerkennung für berührungsloses Steuern.

Die Lautstärke von Sonos-Lautsprechern oder die Helligkeit von Hue-Leuchten beispielsweise lässt sich durch Drehen des Rings regulieren. Ein Wischen nach links oder rechts bewirkt, Songs zu überspringen oder erneut abzuspielen.

Vertikales Wischen wählt das zu steuernde Gerät aus. Dabei hilft die LED-Matrix, auf der ein Icon anzeigt, welches Gerät gerade ausgewählt ist. Und auch ein berührungsloses Bedienen ist möglich – mittels so genannter „fly over“-Gesten. Dabei kann man Wischgesten über dem Controller ausführen.

Zum Einrichten lädt man die Nuimo-App auf’s Smartphone und koppelt Controller und Smartphone via Bluetooth. Die App sucht nun nach steuerbaren vernetzten Geräten. Sind die gefunden, kann man dann die Komponenten auswählen, die zukünftig per Nuimo bedient werden sollen.

Nuimo selbst also reagiert auf Gesten und Berührung, gibt diese Informationen ans Smartphone weiter, das wiederum die eigentliche Steuerung übernimmt. Das bedeutet allerdings, dass der Controller permanent via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden sein muss – ein Detail, das einige Tester als eine Schwäche von Nuimo wahrnehmen: „Befindet sich das Smartphone außerhalb der Bluetooth-Reichweite, kann der Controller nicht genutzt werden. Der eigentliche Nutzen des Geräts – eine unkomplizierte Steuerung der Smart Home-Geräte ohne Smartphone – wird damit doch sehr eingeschränkt.“

Und noch eine weitere Schwachstelle wird im Alltagstest deutlich: Die Liste der unterstützten Smart Home-Geräte und Dienste ist derzeit noch sehr überschaubar. „Aktuell werden folgende Dienste und Smart Home Komponenten unterstützt:

  • Apple Music
  • Google Cast
  • LIFX
  • Philips Hue
  • Raumfeld
  • Sonos.“

Die aktuelle Version des Nuimo Controllers fand besonders aufgrund seines herausragenden Designs, der tadellosen Verarbeitung und des intuitiven Bedienkonzeptes Anklang bei den Nutzern. Allerdings gab es wegen der erforderlichen Bluetooth-Verbindung, der wenigen unterstützen Geräte und der geringen Akkulaufzeit einige Punkte Abzug.

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