CleverShuttle: Der grüne Mitfahrdienst.

CleverShuttle: Der grüne Mitfahrdienst

von Manja Baudis 7. März 2017

Die Smarter Service Gallery

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CleverShuttle

Die Taxibranche ist schon seit geraumer Zeit in Aufruhr, versuchen doch zahlreiche Startups im Personenbeförderungsumfeld mitzuverdienen. Doch während Uber immer wieder für Negativschlagzeilen sorgt, versucht das Berliner Unternehmen GHT Mobility GmbH mit seinem Service CleverShuttle alles richtig zu machen. Das intelligente Sammeltaxi ist günstiger, sicherer und umweltfreundlicher.

Möglich macht das zum einen eine Fahrzeugflotte, die aus E-Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden besteht und zum anderen ein smarter Optimierungsalgorithmus, der für eine effiziente Auslastung der Fahrzeuge sorgt und Leerfahrten vermeidet.

Nutzer des Chauffeurservice laden sich die CleverShuttle-App auf’s Smartphone, geben Start, Ziel und Personenanzahl ein und senden ihre Buchungsanfrage. Im Hintergrund werden nun Routen anderer Nutzer mit der Anfrage abgeglichen. Finden sich Fahrgäste mit ähnlichen Fahrtstrecken werden sie zu Fahrgemeinschaften gebündelt, nacheinander am gewünschten Startort abgeholt und via optimaler Wegstrecke zum jeweiligen Ziel befördert. Die eventuellen Umwege für die einzelnen Fahrgäste beschränkt der Algorithmus auf maximal 30 Prozent. So dauert eine Fahrt per Sammeltaxi nur unwesentlich länger als die direkte Beförderung.

CleverShuttle bringt Nutzer dazu, sich ein Fahrzeug zu teilen und wirkt damit verkehrsreduzierend. Doch nicht nur das. Das Sharing-Prinzip reduziert auch den Preis. Der nämlich berechnet sich aus einem gestaffelten Kilometerpreis und der Anzahl der gebuchten Plätze – unabhängig von der Fahrtzeit. Daraus ergibt sich ein Festpreis, der schon vor Fahrtantritt angezeigt wird und sich auch durch eventuelle Verzögerungen oder Umwege nicht mehr ändert.

CleverShuttle kann jedoch nicht die volle Flexibilität eines Taxis bieten. Spontane Zwischenstopps oder Routenänderungen sind nicht möglich. Und man sollte pünktlich am vereinbarten Abholort stehen, denn aufgrund von geteilten oder Anschlussfahrten wartet kein CleverShuttle-Fahrer bis der Fahrgast endlich auftaucht.

Die Flotte von CleverShuttle ist als Mietwagen mit Chauffeur konzessioniert. Alle Fahrer sind fest angestellt und verfügen über eine Lizenz zur Personenbeförderung. Damit unterscheidet sich das Modell von dem von Uber und ähnlichen Mitbewerbern, die vor allem Vermittler zwischen selbständigen Fahrern und Fahrgästen und nicht Beförderer sind, und macht sich auch juristisch wenig angreifbar.

Derzeit lässt sich CleverShuttle in Leipzig, München und Berlin testen, während der Betaphase allerdings nur zu bestimmten Betriebszeiten. Im Sommer sollen Hamburg und Frankfurt am Main folgen, später dann Dresden und Stuttgart. „Geplant ist, in alle deutschen Großstädte mit mehr als 200.000 Einwohnern zu expandieren“, sagt Deutsche Bahn-Chef Rüdiger Grube. Die Bahn nämlich ist seit 2015 an CleverShuttle beteiligt.

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