Pop.Up: Das Fliewatüüt von Airbus

Pop.Up: Das Fliewatüüt von Airbus

von Manja Baudis 14. März 2017

Die Smarter Service Gallery

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Pop.Up

Stress und Frust im Feierabendstau? Das wollen der Flugzeughersteller Airbus und die Audi-Tochter Italdesign ändern. Wenn es nach den beiden Branchengrößen geht, dann wechselt man in solchen Fällen einfach von der Straße in die Luft, entgeht so der Blechlawine und fliegt entspannt zu Hause ein.

Auf dem diesjährigen Autosalon in Genf präsentieren Airbus und Italdesign ihre futuristische Mischung aus selbstfahrendem Smart und überdimensionierter Drohne: das Konzeptfahrzeug Pop.Up. Pop.Up kann fahren und fliegen und kombiniert so das Knowhow beider Firmen. Die Fahrzeugstudie zeigt, wohin sich die urbane Mobilität im kommenden Jahrzehnt entwickelt.

Das modulare Pop.Up besteht aus drei Elementen: einer Passagierkapsel, die Platz für zwei bietet, einem Bodenmodul und einem Flugmodul. Fahr- und Flugmodul werden rein elektrisch betrieben. Zu Land soll das Pop.Up damit eine Reichweite von 130, in der Luft von 100 Kilometern erreichen. In beiden Modi soll eine Geschwindigkeit von rund 100 Kilometern pro Stunde möglich sein. Nicht sehr weit und nicht sehr schnell, dafür aber flott beim Laden. Für das Aufladen der Akkus veranschlagt Airbus nur 15 Minuten.

Damit ist das Pop.Up prädestiniert für den urbanen Kurzstreckeneinsatz und soll vor allem innerstädtische Staus vermeiden helfen. Pop.Up kann per App geordert werden, holt seine Fahrgäste ab und bringt sie autonom in Richtung Ziel. Im Fall von Stau oder nicht per Landweg erreichbaren Orten übergibt das Bodenmodul an eine selbständig agierende Drohne, die die Passagierkapsel übernimmt. Im Hintergrund kümmert sich ein Algorithmus um die optimale Route und Auslastung der Passagierkabinen und Module und entscheidet über Land- oder Luftweg. Module, die ihren Taxijob erledigt haben, kehren zu Basisstationen zurück und werden dort aufgeladen.

Um aber auch den Radius der großen Ballungszentren verlassen und für den Individualverkehr auf Langstrecken eingesetzt werden zu können, wollen Airbus und Italdesign Pop.Up mit anderen Mobilitätskonzepten wie dem Hyperloop verbinden. Damit können Fahrgäste das System für längere Strecken nutzen, ohne aus- oder umsteigen zu müssen.

Derzeit handelt es sich bei Pop.Up um eine Konzeptstudie, doch Airbus und Italdesign halten diese für die bisher effizienteste und umsetzbarste und gehen davon aus, dass ein solches Konzept in sieben bis zehn Jahren auf die Straße bzw. in die Luft gebracht werden könnte.

 

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