Trendbook Smarter Manufacturing

Das neue Trendbook Smarter Manufacturing!

von Bernhard Steimel 4. Juni 2020

OUT NOW! Unsere neue Studie, das Trendbook Smarter ManufacturingWie sich die Industrie digital transformiert – steht ab heute zum Download bereit.

Digitalisierungstrends in der Industrie

Industriebranchen wie Automotive und der Maschinen- und Anlagenbau sind stark von der Corona-Krise betroffen. Sinkende Nachfrage und gestörte Lieferketten bestimmen das Bild. Bei der Analyse wird deutlich, dass digitale Vorreiter besser durch die Krise kommen. Es gilt: Je höher der digitale Reifegrad, desto mehr Widerstandskraft. Die Corona-Krise ist ein Turbo für die Digitalisierung, wie ein Blick auf Digitaltrends in der industriellen Fertigung zeigt:

  • Industrial Consumerism: Diese Vorgehensweise überträgt Merkmale der User Experience (UX) aus der B2C-Welt auf das B2B-Geschäft. Dies hilft, Kundenbeziehungen abzusichern und Neukunden zu gewinnen.
  • Smartifizierung: Digitale Services erzeugen einen Mehrwert gegenüber dem reinen Produkt und damit eine digitale Wertschöpfung. Zudem wirken sie als Wettbewerbsschutz, da die Gerätedaten ein Alleinstellungsmerkmal sind.
  • Built-To-Order: „Digital Mass Customization“ erlaubt die Fertigung von Einzelstücken und Kleinserien mit Verfahren der Massenproduktion. Hierdurch entstehen Produktivitätsgewinne gegenüber manuellen Verfahren.
  • New Work: Die Digitalisierung der Arbeitsplätze bewirkt eine neue Art der Zusammenarbeit. Die Mitarbeiter stehen im Fokus und erhalten mehr Verantwortung und Autonomie.

Top-Handlungsfelder für Digitalisierung

Trendbook Smarter Manufacturing

Digitalisierung beginnt bei den Nutzerbedürfnissen. Sie sind Grundlage für die Entwicklung von smarten Produkten und Services. Mit guter Customer Experience zeigen sie ihr Optimierungspotenzial und führen zu Krisenresistenz. Dabei sollten die Mitarbeiter nicht vergessen werden: Moderne Arbeitsformen helfen ihnen im beruflichen Alltag und stärken die Employee Experience.

Customer Experience (CX) ist ein entscheidendes und primäres Handlungsfeld für alle Unternehmen. Firmen gehen auf die Suche nach Störfaktoren im Kundenerlebnis und beheben sie mit digitalen Mitteln. Unternehmen sollten dabei die beidhändige Transformation anstreben. Erfolgreiche Digitalisierer nutzen je ein Team für „interne“ (Operational Excellence) und „externe“ (CX) Digitalisierung.

Smarte Produkte und Services bieten den Kunden einen Zusatznutzen und erreichen dadurch digitale Wertschöpfung. Sie sind datenbasiert: Die Erfassung von Betriebsdaten durch Sensoren ergibt ein genaues Bild über die Einsatzszenarien, den Gerätezustand und den Wartungsstatus. So entstehen Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz.

New Work stellt den Mitarbeiter und seine Fähigkeiten in den Mittelpunkt. Die Aufgabe digitaler Technologien ist es dabei, die Mitarbeiter zu unterstützen und ihre Aufgaben zu vereinfachen. Automatisierung hilft ihnen und erleichtert ihre Aufgaben, ersetzt sie aber nicht. Mit modernen digitalen Werkzeugen wird das Prozesswissen aller Mitarbeiter nutzbar – etwa mit Baukastensystemen für Apps oder mit Softwarerobotern.

Best-Practices in den wichtigsten
Handlungsfeldern

Viele Best-Practices in diesem Trendbook zeigen, wie Industrieunternehmen ihre Wettbewerbsstärke durch digitale Produkte und Services verbessern:

Die Wartung von Produktionsanlagen erfordert oft weltweite Reisen von Technikern. Eine Alternative dazu ist der Einsatz von Augmented Reality mit Microsoft HoloLens. Schwan Cosmetics setzt bei der Wartung seiner Spezialmaschinen darauf.

Der Mittelständler Witte Automotive ist ein Marktführer für Schließsysteme in Fahrzeugen. Seit einiger Zeit produziert die Firmentochter Witte Digital app-gesteuerte Schlösser für Autovermietungen, Car-Sharing-Startups und ähnliche Dienstleister.

Mit einer mobilen App werden alle Mitarbeiter einfacher erreicht, erkannte die Viessmann Group. Sie berücksichtigt im Gegensatz zu anderen Kanälen auch die Mitarbeiter auf dem Shopfloor oder unterwegs vor Ort – ein entscheidender Vorteil, der sich besonders in Situationen wie der Corona-Krise auszahlt.

Schritt für Schritt zum
Smarter Service

Die Bewältigung der Corona-Krise erfordert eine Neuorientierung und neues Denken. Unsere Studie „Smarter Enterprise. X-mal schneller aus der Krise“ zeigt die Vorteile eines hohen digitalen Reifegrads in der Krise. Die Digitalisierung hilft in dieser Situation, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, die auf der strategischen Ressource „Daten“ aufbauen und den Kunden smarte Produkt- und Servicebündel bieten.

Der methodische Ansatz „Digital Business Engineering“ hilft Unternehmen, zum Smart Service zu gelangen. Sie müssen dafür die folgenden Schritte ausführen:

  • Einen Ende-zu-Ende-Kundenprozess gestalten.
  • Ein digitales Ecosystem aufbauen.
  • Digitale Produkte und Dienstleistungen entwickeln.
  • Digitale Fähigkeiten im Unternehmen aufbauen.
  • Eine Datenarchitektur und einen „Data Value Chain“ schaffen.
  • Eine digitale Technologiearchitektur gestalten.

Dies ist ein Auszug aus unserer neuen Studie „Trendbook Smarter Manufacturing“. Hier geht‘s zum Download.

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