Transparenz in der Lieferkette erzeugt Krisenresistenz

von Bernhard Steimel 7. September 2020

Der wichtigste Digitalisierungsfaktor in der Lieferkette ist Transparenz. Sie entsteht durch die Öffnung der Daten für alle Kunden und Geschäftspartner. Dies bewirkt eine stärkere Zusammenarbeit der einzelnen Partner. Zudem sind bessere und schnellere Reaktion auf aktuelle Entwicklungen möglich. Bereits die automatische Übersendung der Ankunftszeit hilft bei der Synchronisierung der Prozesse in den Partnerunternehmen.

Eine Voraussetzung für Transparenz in der Lieferkette ist das digitale Management von Prozessen und Aufträgen. Mit seiner neuen Plattform KN FreightNet für Landverkehr sowie Luft- und Seefracht verwaltet der Logistikspezialist Kuehne + Nagel alle Prozesse und Buchungen für seine Kunden. Mit einer Prognose-Software schaut das Unternehmen in die Zukunft und kann seine Kunden vor Engpässen warnen. Sie vergleicht dafür Wetterdaten, Streik- und Staumeldungen und die Informationen aus den eigenen Frachtbriefen.

Treiber der Transformation der Lieferketten (Quelle)

Ein weiterer Schritt zur Erhöhung der Transparenz sind Kundenportale, die beispielsweise die voraussichtliche Ankunftszeit ermitteln. Die Raben Group bietet auf der Plattform myRaben nicht nur Buchungen, sondern ermöglicht auch die Sichtbarkeit voraussichtlicher und tatsächlicher Lieferzeiten anhand des ETA-Parameters (Estimated Time of Arrival). Die Lösung verfolgt Sendungen in Echtzeit und bestimmt die Lieferzeit auf zwei Stunden genau.

Wer in Echtzeit Lieferströme verfolgen kann, und Versendern sowie Empfängern die erwartete Ankunftszeit mitteilen kann, ist krisenresistenter.


Dies ist ein Auszug aus unserer neuen Studie „Trendbook Smarter Logistics – Wie sich die Logistik digital transformiert“. Hier geht‘s zum Download.

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