Der gescheiterte Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle, Sabotage an der Strominfrastruktur und die Warnungen vor weiteren hybriden Angriffen stellen eine Frage mit neuer Dringlichkeit:
Wie schnell kann Deutschland handeln, sobald ein Angriff mehrere Zuständigkeiten, Infrastrukturen und staatliche Ebenen gleichzeitig trifft?
Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, um 14:05 Uhr stellen wir die Studie „Gesamtstaatliches Sicherheitsökosystem 2030“ in einem Online-Pressegespräch via Zoom vor.
Die Untersuchung kommt zu einem kritischen Befund: Deutschland verfügt über Einsatzkräfte, technische Fähigkeiten, leistungsfähige Unternehmen und eine breite ehrenamtliche Basis. Unter Zeitdruck reißen jedoch die Verbindungen zwischen Lageerkennung, Bewertung, Entscheidung und gemeinsamem Handeln.
Der in der Studie erhobene Handlungsfähigkeits-Index erreicht 36 von 100 Punkten. 61 Prozent der Befragten halten Deutschland in komplexen Lagen für eingeschränkt handlungsfähig, weitere 15 Prozent für nicht handlungsfähig. Im internationalen Systemreifegrad-Vergleich erreicht Deutschland 14 von 30 Punkten.
Die Studie basiert auf 55 Tiefeninterviews mit 61 Gesprächspartnern, einer Befragung von 72 Technologieanbietern und Anwendern, dokumentierten Krisenverläufen und einem internationalen Vergleich. Aus 529 Vorschlägen wurden 30 konkrete Maßnahmen mit Verantwortlichen, Fristen und überprüfbaren Zielen entwickelt.
Gesprächspartner
Generalmajor Armin Fleischmann
Vorsitzender AFCEA Bonn e.V.
Kernbefunde und sicherheitspolitische Einordnung
Bernhard Steimel
Studienleiter und Geschäftsführer mind digital
Datengrundlage, Zielbild und Handlungsempfehlungen
Jochen Reinhardt
Sprecher AFCEA Bonn e.V.
Moderation und Pressekontakt
Das Smarter Service Magazin organisiert das Online-Pressegespräch technisch über Zoom.
Termin: Mittwoch, 7. Oktober 2026, 14:05 Uhr
Dauer: rund 30 Minuten einschließlich Fragen
Den Zoom-Link erhalten Sie/Ihr nach kurzer Rückmeldung an Gunnar Sohn unter gunnareriksohn@gmail.com.
Journalistinnen und Journalisten, die am Termin nicht teilnehmen können, erhalten die vollständige Studie und die Presseunterlagen gerne vorab.
Für sämtliche Unterlagen gilt eine Sperrfrist bis 7. Oktober 2026, 14:00 Uhr.
