Apple brät mit iBeacon NFC schön knusprig.

Apple brät mit iBeacon NFC schön knusprig.

von Bernhard Steimel 30. September 2013

Denn Apple setzt bei iOS 7 nicht auf NFC, sondern mit iBeacon auf den bewährten Bluetooth Standard. eco-Geschäftsführer Harald A. Summa meint, iOS 7 liefere damit die Grundlage für neue Ökosysteme wie das mobile Bezahlen und die Indoor-Navigation. Das könnte den Dolchstoß für alle bedeuten, die bislang auf NFC setzen.

Hat ein Geschäft einen Bluetooth-Sender installiert, kann es Push-Benachrichtigungen mit Gutscheinen, Infos zu Sonderangeboten an die iDevices schicken oder mit iBeacon mobiles Bezahlen anbieten. Bluetooth 4.0 (BLE) arbeitet in einer Reichweite bis zu 10 Metern, NFC bestenfalls 20 Zentimeter. Die Ausrüstung eines mittelgroßen Kaufhauses mit NFC würde rund 100.000 Euro kosten, die Ausstattung mit Bluetooth-Sendern etwa 5.000 Euro, weil aufgrund der größeren Reichweite viel weniger Funkstationen benötigt werden, rechnet der Verband vor.

Den Nutzen hat auch der Kunde: Mit einem NFC-Handy müsste er beispielsweise zum Bezahlen ganz nah an eine Kasse herangehen, so dass eine Warteschlange entstünde. Hat er ein iPhone mit iOS 7 könnte er in einem weitaus größeren Radius im Kaufhaus seine Waren bezahlen. Einiges spricht dafür, dass sich Bluetooth als NFC-Killer erweist. Damit würde sich mal wieder zeigen, dass nicht jede Zukunftstechnologie eine Zukunft hat.

Was meint Ihr?


iOS 7 war auch Thema im Ich sag mal Bloggercamp TV. Mit dabei der App-Entwickler und Kölner Grandcentrix-Geschäftsführer Ralf Rottmann, der als Apple-Fan am Anfang des Jahres mit seinem Wechsel zum Nexus 4 international für Schlagzeilen sorgte.

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